Wir entziehen der Atmosphäre CO2, indem wir Mikroalgen in Abwasser kultivieren und die Biomasse dauerhaft im Untergrund speichern. Die dabei entstehenden CO2-Entfernungszertifikate ermöglichen es Organisationen und Unternehmen, unvermeidbare Restemissionen auszugleichen.

Um den Klimawandel zu stoppen, haben sich fast alle Länder Ziele zur Klimaneutralität gesetzt.
Die drastische Reduktion der CO2-Emissionen hat Priorität, reicht aber nicht aus. Die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre ist ein entscheidender Faktor, um Netto-Null zu erzielen.

Wir entfernen CO2 aus der Atmosphäre, indem wir Biomasse mit Mikroalgen produzieren.
Der von den Mikroalgen gebundene Kohlenstoff wird dauerhaft im Untergrund gespeichert. Unsere Technologie führt deshalb zu negativen Emissionen.

Unsere Kohlenstoffzertifikate werden durch die messbare Entfernung von CO2 generiert.
Die Zertifikate sind kein Ersatz für die Reduktion von Emissionen! Sie ergänzen die Klimastrategie, indem sie nicht vermeidbare Restemissionen ausgleichen.

Vor der Speicherung im Untergrund wiegen wir die Biomasse und messen ihren Kohlenstoffgehalt. So lässt sich exakt bestimmen, wie viel CO₂ der Atmosphäre entzogen wurde.

Die Speicherung des gebundenen Kohlenstoffs ist zuverlässig und sicher. Die Biomasse bleibt aufgrund ihrer Zusammensetzung bei geeigneten Speicherbedingungen mehr als 1000 Jahre stabil.

Unser Prozess basiert auf der Photosynthese. Wir nutzen fast ausschliesslich Sonnenlicht als Energiequelle. Der technische Energiebedarf ist daher gering.

Unser Verfahren sorgt für eine nachweisbare CO2-Entfernung. Wir legen Wert auf hohe Standards bei der Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV). Dadurch gewährleisten wir Transparenz und Nachprüfbarkeit.

Mikroalgen gedeihen im Abwasser, nutzen dessen Nährstoffe und reinigen das Wasser gleichzeitig. Dies führt zu einem ressourcenschonenden Prozess mit zirkulären Merkmalen.

Unsere Technologie verfügt über ein erhebliches Skalierungspotenzial. Die vollständige Integration der Biomasseproduktion ermöglicht eine Skalierung unabhängig von externen Biomassequellen.

Mikroalgen spielen eine zentrale Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf: Mithilfe der Photosynthese wandeln sie Sonnenlicht und CO2 in Biomasse um. Sie wachsen 10- bis 50-mal schneller als Landpflanzen. Das macht sie zu hocheffizienten CO2-Senken.
Indem wir unsere Photobioreaktoren an Abwasserströme anschliessen, entwickeln wir diesen natürlichen Prozess weiter. Das Abwasser, in dem die Mikroalgen wachsen, liefert die benötigten Nährstoffe. Dadurch sinkt der Bedarf an Frischwasser und synthetische Düngemittel werden überflüssig. Nehmen die Mikroalgen diese Nährstoffe auf, reinigen sie das Wasser und binden gleichzeitig CO2 als feste Biomasse. So gehen wir zwei der dringlichsten Umweltprobleme in einem einzigen Prozess an.
Die Arrhenius AG ist ein Spin-off der Hochschule Luzern (HSLU). Wir werden von verschiedenen wissenschaftlichen Partner*innen und Förderorganisationen unterstützt.
Milliarden Tonnen CO2
Globale fossile Kohlendioxid-Emissionen im Jahr 2025 (Global Carbon Budget).
Millionen Tonnen CO2
Emissionen, die allein die Schweiz bis 2050 jedes Jahr entfernen muss (Bundesamt für Energie).
